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Meilensteine
Hof-Idylle an der Friedrichstraße
Schweizer investieren 75 Millionen Euro in denkmalgeschütztes Bürohaus
An der Friedrichstraße 180-184 haben jetzt die Sanierungsarbeiten
an einem der größten Bürokomplexe in der historischen
City begonnen.
Die Zurich Financial Services Group, einer der führenden
Finanzdienstleister der Welt, investiert dort im Quartier
110, dem Block zwischen Mohren-, Tauben- und Glinkastraße,
75 Millionen Euro, um das denkmalgeschützte Bürohaus
Friedrichstadt sowie den daran angrenzenden früheren
Allianz-Komplex zu entkernen und in hochklassige Büro-
und Lädenflächen zu verwandeln. Zu DDR-Zeiten hatte
in dem 1955 von Kurt Rudolph Bieber (noch im monumentalen
Repräsentationsstil) errichteten Bürohaus der Deutsche
Innen- und Außenhandel (DIA) seinen Sitz.
Nur wenige ahnen wohl, dass sich hinter der rosafarbenen Porphyr- und Sandsteinfassade ein charmantes Hofareal versteckt. Drei der insgesamt fünf Innenhöfe werden in Zukunft nun öffentlich zugänglich sein. Insgesamt entstehen auf dem fast 8.000 Quadratmeter großen Areal 36.000 Quadratmeter Nutzfläche.
Für den Umbau zuständig sind die Architekten Diener & Diener aus Basel, die auch die Schweizer Botschaft im Spreebogen errichtet haben. Das Quartier 110, so auch der künftige Markenname, soll Anfang 2004 fertig gestellt sein. (Peter Schubert)
© Berliner Morgenpost, 21.06.2002